Stadtteile Heilbronns

Kirchhausen Biberach Neckargartach Frankenbach Böckingen Kernstadt Klingenberg Horkheim Sontheim

...Stadtteile & Stadtplan

Himmelsrichtungen
Himmelsrichtungen
  1. Welche vier Stadtteile umschließen Frankenbach wie ein Halbkreis?
  2. Ergänze: Um von Frankenbach direkt zum Neckar zu kommen, muss man nach ... gehen.
  3. Drucke den Plan des Stadtteils (PDF) aus:   a) Markiere dein Wohnhaus, deine Schule und die fünf interessantesten Dinge aus dem Text.   b) Markiere drei weitere Dinge, die nicht im Text genannt werden. (Hinweis: Auf dem Plan ist nur ein Teil des Stadtteilgebiets abgebildet.)

Stadtteil-Entdecker *

  1. Albankirche: a) Schaue dir das Hauptportal genau an: Wie viele Tierköpfe siehst du? Welche Tiere könnten es sein? Was könnten die anderen Figuren darstellen?   b) Wie viele Türen findest du rund um die Albankirche?   c) In die Fassade der Kirche ist eine Gedenktafel für die Toten des ersten Weltkriegs eingelassen. Finde sie.   d) Die Albankirche hat eine Besonderheit: An der Außenfassade und in Steine hineingeritzt kannst du bei genauem Hinsehen mehrere Sonnenuhren oder zumindest Teile davon entdecken. Wie viele sind es und wo befinden sie sich? Dokumentiere sie mit der Kamera.   e) Lege deinen Kopf ganz in den Nacken: Was sitzt ganz oben auf der Albankirche?   f) Gehe zur Rundbogenbrücke, die von der Albankirche zum Friedhof führt: Schaue dir den Rundbogen der Brücke genau an und finde heraus, aus wie vielen Steinen der Rundbogen vom Boden ab auf jeder Seite gebaut ist.
  2. Rathaus: a) Packe Stift und Papier zusammen und gehe zum ehemaligen Rathaus in der Speyerer Straße. Zeichne von der gegenüberliegenden Straßenseite aus das Muster des Fachwerks ab.   b) Welche Hausnummer hat das Rathaus, in dem heute das Bürgeramt ist?
  3. Verkehr: Stelle dich an den Kreisel Würzburger Straße/Speyerer Straße/Saarbrückener Straße und zähle: Wie viele Fahrzeuge fahren in 15 Minuten vorbei? Sind es mehr Laster oder Autos? Rechne: Wie viele Fahrzeuge wären es dann in einer Stunde?
  4. Allgemein: a) In Frankenbach gibt es nicht so viele alte Gebäude, die noch Geschichte erzählen können. Doch wenn du durch die Speyerer und die Saarbrückener Straße gehst, entdeckst du zum Beispiel noch zwei Symbole und Hausschmuck, der davon zeugt, als was die Häuser einst dienten und in einem Fall auch heute noch dienen.   b) Schau auf dem Stadtplan nach: Wie viele Bäche hat Frankenbach? Schaue  dann vor Ort nach, welcher der Bäche in Richtung Neckargartach fließt?
  5. Freizeit: a) Wie viele Tore stehen auf den Sportplätzen des SV Heilbronn am Leinbach?   b)  Gehe zum Spielplatz in der Nähe des Riedwegs und schaue nach: Welche ungewöhnlichen Nachbarn haben dort Schaukeln und Co?   c) Ein Hinweisschild sagt euch, was ihr auf dem Spielplatz tun dürft und was nicht. Was ist dort laut der Symbole verboten?
  6. a) Suche dir einen weiteren Ort oder Gegenstand aus dem Text und besuche ihn.   b) Mache möglichst Fotos. Berichte am nächsten Tag: Was fiel dir besonders auf? Was gefiel dir gut, was nicht?
(PDF)

Frankenbach

Blick aus der Luft auf Frankenbach. (2012, StadtA HN, FFde)
Frankenbach (2012, StadtA HN, FFde)

Wenn du einmal mit dem Fahrrad oder dem Auto von Neckargartach aus nach Frankenbach fährst, hast du es vielleicht bemerkt: Recht nah sind die Stadtteile zusammengewachsen. Nur einige Felder und Wiesen liegen dazwischen.

Besonders schön ist es, über den Leinbachpark nach Frankenbach zu kommen. Autofrei radelst du am Bach entlang zwischen Wiesen, Feldern und Kleingärten hindurch, bis du an einem Freizeitgelände landest: Hier gibt es einen Bolzplatz, Streetballkorb, eine Tischtennisplatte, eine Fläche zum Boulespielen und die Skaterbahn mit drei verbundenen Pools. Kurz darauf kommt das Schulzentrum, die vielen Sportplätze des SV Heilbronn am Leinbach und ein toller Spielplatz. Hier liegt alles direkt beieinander - ohne, dass Autos stören.

Ein paar Meter weiter ist das ganz anders. Auf den Hauptstraßen ist vor allem morgens und abends sehr viel Berufsverkehr. Oft staut es sich an den Ampeln. Vielleicht bleibt dir dabei Zeit, einen Blick auf das alte Rathaus zu werfen, in dem das Bürgeramt untergebracht ist.

Wieder ruhig ist es rund um die Albankirche. Sie wurde im 16. Jahrhundert an der Stelle gebaut, an der zuvor eine Kapelle stand. Doch die Frankenbacher wollten auch eine eigene Kirche haben. Heute gibt es drei. Hinter der Albankirche befindet sich eine alte Rundbogenbrücke, die zum Friedhof führt.

Etwas außerhalb gibt es auch Interessantes, den Hipfelhof. Die Siedlung ist sehr alt: 1229 wird sie schon erwähnt. Das Gelände ist in Privatbesitz. Deshalb kannst du es ohne Erlaubnis nicht betreten.

Genauso ist es beim Moto Cross Club, der in Richtung Leingarten sein Gelände hat. Einige hundert Meter danach versteckt sich das Naturschutzgebiet Frankenbacher Schotter. Um hier den passenden Eingang zu finden, musst du am südlichen Bereich des Geländes weit den Feldweg hoch laufen. Ein Pfad führt zur Besucherterrasse. An den Hinweistafeln erfährst du viel über die außergewöhnliche Natur und Tierwelt, die sich in der ehemaligen Sand- und Kiesgrube Ingelfinger gebildet und erhalten hat.

Frankenbach hat natürlich noch viel mehr zu bieten! Viel Spaß beim Entdecken wünscht dir

Buchseite (PDF)

...Frankenbach *

  1. In Frankenbach gibt es einen Park, der viele Freizeitmöglichkeiten bietet.   a) Wie heißt er?   b) Welche Freizeitmöglichkeiten bietet er?
  2. Was ist heute im früheren Rathaus untergebracht?
  3. Aus welchem Jahrhundert stammt die Albankirche?
  4. Wie viele Kirchen hat Frankenbach heute?
  5. Welche Besonderheiten bietet Frankenbach außerhalb des Orts?
  6. Was war früher dort, wo heute das Naturschutzgebiet ist?
Buchseite (PDF)

Bilder

Am Ortsschild merkt der aufmerksame Autofahrer, dass er in Frankenbach ist. (Juni 2014, KB)
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Die Lein fließt idyllisch durch den Leinbachpark. (Juni 2014, KB)
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Im Leinbachpark ist die Skaterbahn bei BMX-Fahrern und Skateboardern beliebt. (Juni 2014, KB)
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Hier ist viel Platz zum Skaten, Kicken oder Hockeyspielen. (Juni 2014, KB)
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Einige Gebäude der Grund- und Werkrealschule. (Juni 2014, KB)
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Gleich bei der Schule und dem Leinbachpark sind die Sportplätze. (Juni 2014, KB)
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Viele Möglichkeiten zum Klettern bietet der Spielplatz beim Riedweg. (Juni 2014, KB)
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Oft ist auf der Saarbrückener Straße viel mehr Verkehr. (Juni 2014, KB)
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Im Stadtteil gibt es nicht viele alte Gebäude wie diese. (Juni 2014, KB)
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Im ehemaligen Rathaus ist heute das Bürgeramt untergebracht. (Juni 2014, KB)
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Die Albankirche ist von vielen Ecken in Frankenbach zu sehen. (Juni 2014, KB)
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Die evangelische Kirche stammt aus dem 16. Jahrhundert. (Juni 2014, KB)
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So sieht die Albankirche innen aus. (Juni 2014, KB)
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Die alte Bogenbrücke führt über den früheren Dorfgraben von der Kirche zum Friedhof. (Juni 2014, KB)
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Der Blick von den umliegenden Feldern auf Frankenbach. (Juni 2014, KB)
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Die Siedlung Hipfelhof außerhalb Frankenbachs ist schon sehr alt – aber in Privatbesitz. (Juni 2014, KB)
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Das Naturschutzgebiet Frankenbacher Schotter ist in einer ehemaligen Kiesgrube entstanden. (Juni 2014, KB)
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Im und um das Biotop leben seltene Pflanzen und Tiere. (Mai 2011, RX)
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Die Rennen des Moto Cross Clubs locken viele Zuschauer an. (März 2013, JK)
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Kurz hinter Frankenbach liegt das Gelände des Moto Cross Clubs. (März 2014, JM)
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...Bilder *

  1. Auf einem der Fotos ist das Frankenbacher Wappen zu sehen. Finde es.
  2. Worüber spannt sich die alte Bogenbrücke aus Stein, die von der Albankirche zum Friedhof führt?
Icon Ansehen

ANHÖREN

Glockenläuten der Albankirche. (Juni 2014, KB)

...Anhören *

  1. Wie viele Glocken hörst du?
  2. Betrachte die Fotos aufmerksam. Wie viele Glocken hängen im Glockenstuhl?
  3. Wenn du alle Glocken des Geläuts hören möchtest, kannst du das immer samstags um 15.00 Uhr und sonntags sieben Minuten vor 10.00 Uhr (vor dem Gottesdienst).

Name & Wappen

Wappen Frankenbachs

Frankenbach hat seinen Namen von den Franken, einer Volksgruppe, die um 500 die Alamannen aus der Gegend des heutigen Frankenbachs vertrieben. Sinngemäß bedeutet Franken die Mutigen, Kühnen. Der zweite Teil des Namens geht auf einen der Bäche zurück, die durch den Ort fließen.

Das heutige Wappen ist schon das zweite, das Frankenbach hat. Seit 1910 gilt das heutige: Im oberen Teil besteht es aus dem sogenannten "Fränkischen Rechen" - weiße Dreiecke auf rotem Grund. Dieses Symbol steht für die Region Franken (und ist daher auch oben links im Großen Landeswappen von Baden-Württemberg zu finden).

Im unteren Teil des Wappens erkennst du sicher einen Bach. Er müsste eigentlich blau sein, aber bei einem Wappen dürfen keine zwei Farben nebeneinander sein. Und Blau auf Blau würde man auch nicht gut erkennen.

Das Wappen bedeutet also verkürzt: Franken am Bach.

...Name & Wappen *

  1. Woher kommt der Name Frankenbach?
  2. Seit wann gilt das heutige Wappen?
  3. Auf dem Arbeitsblatt zum Wappen Frankenbachs (PDF) fehlen Teile und Farben. Ergänze.

Frankenbach früher

Postkarten von Frankenbach mit dem Gasthaus Grüner Baum. (um 1920, StadtA HN)
Postkarte (1920, StadtA HN)
Ein Bauernhaus in der Speyerer Straße, vor mehr als 100 Jahren fotografiert. (um 1910, Privatbesitz/StadtA HN)
Bauernhaus (1910, StadtA HN)
Das alte Rathaus in der Speyerer Straße 73 um das Jahr 1950. (um 1950, Privatbesitz/StadtA HN)
Rathaus (1950, StadtA HN)
Ehemaliges Freibad Frankenbach (Ausschnitt, 1936, M. Ruoff, Ansichtskarten-Manufaktur / StadtA HN)
Freibad (A) (1936, StadtA HN)

Wo heute Frankenbach liegt, haben schon ganz früh Menschen gelebt. Das belegen Funde. Der Volksstamm, der dem Ort seinen Namen gegeben hat, waren die Franken. Sie kamen um das Jahr 500 n. Chr. hierher. Der erste schriftliche Beleg über Frankenbach findet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 766, in der auch Biberach und Böckingen genannt werden.

Der größte Teil des Dorfes gehörte den Herren von Remchingen; im Jahr 1438 verkauften sie ihn an die Reichsstadt Heilbronn. Diese konnte wenig später auch den Rest erwerben. Die Frankenbacher wurden Untertanen von Heilbronn. Das änderte sich erst viele Jahrhunderte später: Im Jahr 1803 erhielt Frankenbach die gleichen Rechte wie alle anderen Orte im Oberamt Heilbronn. Es wurde selbstständig. Bis dahin erlebten die Frankenbacher in Kriegszeiten viele Überfälle und Plünderungen, mehrmals wurde der Ort von feindlichen Soldaten in Brand gesteckt.

Die Frankenbacher lebten überwiegend von der Landwirtschaft. Neben Getreide und Viehfutter bauten sie auch Zichorien an sowie etwas Hopfen und Tabak. Einige Bauernhöfe kultivierten Gemüse für die Lebensmittelfabrik Knorr.

Um 1900 wandelte sich Frankenbach vom Bauerndorf zur Arbeiterwohngemeinde. Das heißt, dass viele jetzt in den Fabriken in Heilbronn arbeiteten. Ein recht wichtiger Erwerbszweig waren auch die Sand- und Kiesgruben, die es rund um den Ort gab. Kies und Sand, beides braucht man zur Herstellung von Beton, ließ sich gut verkaufen.

Als selbstständiger Ort hatte Frankenbach sogar ein Freibad: Es wurde 1935 am Rotbach eingeweiht. Davor gab es zwei Badestellen am Bach: eine für Mädchen und eine für Jungen.

Der Ort wuchs stetig. 1901 lebten gerade einmal 1700 Menschen hier, 1945 waren es schon 2459. 1974 kam Frankenbach dann wieder zu Heilbronn: Es wurde eingemeindet. Heute ist Frankenbach mit mehr als 5500 Einwohnern der viertgrößte der acht Stadtteile. (KB + AnG)

Buchseite (PDF)

...Frankenbach früher *

  1. Frankenbach gehörte schon einmal in seiner Geschichte zu Heilbronn. Wann?
  2. In welchen Berufszweigen verdiente die Mehrheit der Frankenbacher ihr Geld?
  3. Einige Bauern in Frankenbach bauten Gemüse an, um es an eine Fabrik zu verkaufen. Wie heißt die Fabrik?
  4. Wie viele Menschen lebten im Jahr 1901 im Ort, wie viele 1945 und heute?
  5. Erstellt passende Zeitmarken und befestigt sie unterhalb des Zeitstrahls.
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Erstellt: 20.05.2014 (FL, VN) - Bearbeitet: FL, VN, PG, VN - Zuletzt geändert: 11.03.2016 (FL)