Die Gebrüder-Grimm-Schule

Die Gebrüder-Grimm-Schule von der Schillerstraße aus (Mai 2014, HMS)
Die Gebrüder-Grimm-Schule (Mai 2014, HMS)

Von Hans-Michael Scheurlen

Die Gebrüder-Grimm-Schule ist eine Sprachheilschule. Also eine sonderpädagogische Schule für Kinder und Jugendliche, die Schwierigkeiten beim Sprechen haben.

In der Schule ist ein Schulkindergarten untergebracht, damit auch schon kleine Kinder gefördert werden können. Es gibt auch eine Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche.

Die Schule arbeitet mit vielen Grundschulen und Kindergärten zusammen. Denn je früher Schwierigkeiten beim Sprechen lernen erkannt werden, umso früher kann geholfen werden. Die meisten Schülerinnen und Schüler sind nicht ihre ganze Schulzeit an der Gebrüder-Grimm-Schule. Oft können ihre Probleme beim Sprechen gelöst werden, und sie gehen in die Grundschule oder weiterführende Schule.
Die Schule hat einen besonderen Spielplatz, der deine Sinne und deine Beweglichkeit  anregen soll. Die Klettergeräte wurden vom Münchner Künstler Florian Aigner entworfen und 1995 von ihm aufgebaut. Es gibt auch einen Schulgarten mit Pflanzbeeten, in denen du Pflanzen anbauen, pflegen und beobachten kannst.

Zur Zeit besuchen ungefähr 250 Schülerinnen und Schüler aus dem Stadt- und Landkreis die Schule.

Buchseite (PDF)

Bilder

Das Schulschild (Mai 2014, HMS)
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Das ist der Hof mit dem Schuleingang. (Mai 2014, HMS)
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Blick in den Pausenhof (Mai 2014, HMS)
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Spielgeräte auf dem Pausenhof (Mai 2014, HMS)
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Zum Namen

Die Schule ist nach den berühmten Brüdern Jacob und Wilhelm Grimm benannt. Sie sammelten alte Märchen. Viele dieser Märchen waren nirgends aufgeschrieben und wurden nur erzählt. Die Brüder schrieben sie auf und veröffentlichten sie in Büchern.

Die Schule früher

Die Pestalozzischule (vorn) und die spätere Gebrüder-Grimm-Schule (hinten) im Rohbau (1950, StadtA HN)
Gebrüder-Grimm-Schule (hinten) im Rohbau (1950, StadtA HN)

Die Gebrüder-Grimm-Schule wurde 1979 gegründet und bekam gemeinsam mit der Sehbehindertenschule (Hermann-Herzog-Schule) Unterrichtsräume in der ehemaligen Mörike-Realschule in der Schiller-/Gartenstraße. Die Mörike-Realschule war zusammen mit der Pestalozzischule in den Jahren 1950/51 gebaut worden.

Bis die Hermann-Herzog-Schule im Jahr 1991 in ihr neues Haus in der Bahnhofsvorstadt umzog, hatte die Gebrüder-Grimm-Schule große Platzprobleme. Denn die Nachfrage nach speziellem Unterricht für Kinder, die nicht so gut sprechen können, war von Anfang an riesengroß.

Ein Sprachproblem ist zum Beispiel das Stottern, unter dem auch einige berühmte und bekannte Leute - Schauspieler, Sänger, ein König - leiden bzw. als Kind gelitten haben. Seit 1991 hat die Gebrüder-Grimm-Schule das Schulgebäude für sich allein, denn es ist wichtig, dass die einzelnen Schulklassen klein sind. So kommen zum Beispiel alle Schülerinnen und Schüler im Unterricht zu Wort und können das Sprechen üben. (AnG)

    Buchseite (PDF)

    Erstellt: 8.01.2014 (VN) - Bearbeitet: HMS, PG - Zuletzt geändert: 16.01.2018 (VN)