Die Gerhart-Hauptmann-Schule

Gerhart-Hauptmann-Schule in der Adelberger Str. 8 (Feb. 2018, VN)
Gerhart-Hauptmann-Schule (Feb. 2018, VN)

Von Hans-Michael Scheurlen

Die Gerhart-Hauptmann-Schule ist eine Grund- und Werkrealschule.
An der Schule werden etwa 600 Schülerinnen und Schüler in 24 Klassen von 38 Lehrkräften unterrichtet.
Die Grundschule ist auf dem Weg zu einer offenen Ganztagsschule. In dieser Schule ist Sport und Bewegung besonders wichtig. Ab der 5. Klasse erfolgt bis einschließlich Klasse 7 der Ganztagsbetrieb in gebundener Form. Du kannst in der Schule zu Mittag essen und in die Hausaufgabenbetreuung und Freizeitbetreuung gehen. Allerdings werden inzwischen keine neuen Fünftklässler mehr aufgenommen. Das bedeutet, dass die Gerhart-Hauptmannschule in einigen Jahren nur noch Schüler und Schülerinnen in den Grundschulklassen 1 bis 4 haben wird.

Es gibt Schülerpaten, Jugendbegleiter und auch Sprachkurse von der aim. An der Schule gibt es eine Schulsozialarbeiterin, an die du dich wenden kannst, falls du nicht allein mit einer Schwierigkeit klarkommst. Zudem gibt es auch eine psychologische Sprechstunde für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Wenn du Probleme hast, hilft die Psychologin dir weiter. Die Beratung ist kostenlos.

Du kannst an der Schule den Hauptschulabschluss in der 9. Klasse erreichen.
Wenn du beim Einstieg in den Ausbildungsberuf weiterhin Unterstützung brauchst, helfen dir die Ausbildungsbegleiter der Schule weiter.

An der Gerhart-Hauptmann-Schule gibt es Inklusionsklassen. In diesen Klassen leben und lernen Kinder mit unterschiedlichen Begabungen und Bedürfnissen miteinander. Diese Klassen werden stundenweise unterstützt von Förderlehrerinnen aus verschiedenen Fördereinrichtungen, wie z.B. die Gebrüder-Grimm-Schule, die Hermann-Herzog-Schule, die Alice-Salomon-Schule und der Pestalozzischule.

Buchseite (PDF)

Bilder

Blick zu den Klassenzimmern (Feb. 2018, VN)
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Das Schulschild (Feb. 2018, VN)
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Zum Namen

Gerhart Hauptmann-Bildnis des Bildhauers Karl Gayer (Nov. 2018, VN)
Gerhart Hauptmann (Nov. 2018, VN)

Die Schule wurde nach dem bedeutenden schlesischen Dichter Gerhart Hauptmann benannt. Er lebte von 1862 bis 1946. Er bekam sogar 1912 den Nobelpreis für Literatur. Der Nobelpreis wird an Personen verliehen, die Besonderes auf dem Gebiet der Literatur oder Dichtung, in der Wissenschaft und Forschung sowie im Bemühen um Frieden geleistet haben.

Die Schule früher

Die Gerhart-Hauptmann-Schule 1966 im Rohbau (1966, StadtA HN; ErK)
Der Rohbau (1966, StadtA HN; ErK)
Die Gerhart-Hauptmann-Schule im Bau (StadtA HN)
Der Rohbau von der Moltkestraße gesehen (StadtA HN)

Die Gerhart-Hauptmann-Schule gibt es schon seit dem Frühjahr 1964. Damals hieß sie "Volksschule Ost" oder "Ost-Schule". Die Schulklassen waren zum Teil im neuerbauten Pavillongebäude in der Siebennussbaumstraße untergebracht, zum Teil in einem ehemaligen Kasernengebäude, dem früheren Artilleriekasino in der Bismarckstraße. Am schlechtesten getroffen hatte es jener Teil der Ost-Schülerinnen und -Schüler, die im Untergeschoss der Pestalozzischule in der Gartenstraße unterrichtet wurden. Zwei Jahre später (im April 1966) konnten die 660 Schülerinnen und Schüler den Neubau auf dem ehemaligen Gelände der Moltkekaserne beziehen. Wenige Tage zuvor hatten die Mitglieder des Gemeinderats beschlossen, die neue Schule nach Gerhart Hauptmann zu benennen.

Mit dem Schuljahr 1979/80 erhielt die Gerhart-Hauptmann-Schule das Pavillongebäude in der Siebennussbaumstraße zurück. Denn die Mörike-Realschule, die den Pavillon bis dahin genutzt hatte, war von der Schillerstraße in ein neues Schulgebäude in Sontheim-Ost umgezogen.

2005 bekam die Gerhart-Hauptmann-Schule ihren "Stelzenbau", der auf vier Meter hohen Stützen ruht und in dem sich die Schul-Mensa befindet.

Im Mai 1972 gründete sich an der Gerhart-Hauptmann-Schule der erste Förderverein an einer Grund- und Hauptschule in Heilbronn. Seitdem wird die Schule durch die Beiträge der Vereinsmitglieder und durch Spenden finanziell unterstützt.

Schon seit 1989 hat die Schule mit der Adile-Mermerci-Schule in dem Dorf Gökova eine Partnerschule in der Türkei.

Im Schuljahr 2017/18 zog die Werkrealschule der Gerhart-Hauptmann-Schule aus ihrem bisherigen Standort in der Karlstr. 104 ins Gebäude der Wartbergschule. Während der Bauzeit des neuen Schulgebäudes in der Karlstraße. zog die Grundschule in die Adelberger Str. 8.

Das Schulgebäude in der Karlstr. 104 bezog die Fritz-Ulrich Schule aus Böckingen. (HMS, AnG)

    Buchseite (PDF)

    Erstellt: 5.02.2014 (VN) - Bearbeitet: HMS, PG - Zuletzt geändert: 27.02.2018 (VN)