Die Helene-Lange-Realschule

Das Schulgebäude der Helene-Lange-Realschule (Mai 2014, HMS)
Das Schulgebäude (Mai 2014, HMS)

Von Hans-Michael Scheurlen

"Bildung stärkt Menschen"- das ist das Leitbild der Helene-Lange-Realschule. Den Lehrkräften und der Schulleitung der HELA liegt vor allem die Förderung jedes einzelnen Schulkinds am Herzen. Auf dem Weg zu diesem Ziel helfen dir die Lehrerinnen und Lehrer, indem sie dir beibringen, wie du am besten selbstständig lernen kannst. Sie stärken dich in deiner Sozialkompetenz mit Streitschlichterprogrammen oder dem Schülermentorenmodell.

Zudem bietet dir die Schule eine Vielzahl an Arbeitsgemeinschaften an, damit du in vielen Bereichen lernen kannst. Es gibt AGs zu den Themen Fotografie, Geschichte, Schach, Theater- und Instrumentalspiel, zum Töpfern und noch mehr. Du kannst dich auch zum Schulsanitäter ausbilden lassen oder nimmst an der Schulband oder am Chor teil.

Die Schule arbeitet auch mit vielen Experten zusammen, die sie an die Schule holt. Du wirst mit dem Projekt BORS auf deine Ausbildung nach der Schule vorbereitet.

Der Schule ist es wichtig, dass die Lehrkräfte, die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern in engem Kontakt miteinander stehen, um dir für deine Zeit an der Schule die besten Chancen zu ermöglichen.

Die Helene-Lange-Realschule hat eine Partnerschule in Dänemark und eine Partnerschule in Frankreich. Regelmäßig gehen Lehrkräfte mit ihren Klassen nach Dänemark und Frankreich. Im Gegenzug kommen Klassen von dort in die HELA.

Derzeit besuchen ungefähr 630 Schülerinnen und Schüler die Helene-Lange-Realschule.

Buchseite (PDF)

Bilder

Das Schulschild (Mai 2014, HMS)
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Der Eingang (Mai 2014, HMS)
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Das Schulgebäude der 'HeLa' (Mai 2014, HMS)
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Im Schulgarten befinden sich mehrere historische Glocken. (Mai 2014, HMS)
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Das Schillerdenkmal auf dem Schulgelände (Mai 2014, HMS)
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Schulhomepage

www.hlrshn.de

Zum Namen

Die Realschule ist nach der Lehrerin und Frauenrechtlerin Helene Lange benannt.

Sie lebte von 1848 bis 1930. Helene Lange war selbst Lehrerin. Das war damals einer der wenigen Berufe, die Frauen ausüben durften.

Helene Lange kämpfte dafür, dass Mädchen und Frauen genauso gute Chancen in der Schule und bei der Berufswahl bekommen sollten wie Jungen.

Helene Lange ist es zu verdanken, dass 1896 zum ersten Mal sechs Schülerinnen in Berlin ihre Reifeprüfung (Abitur) ablegen durften. In Heilbronn war es 1905 soweit, dass mit Lina Marquardt ein Mädchen das Abitur machte.

Die Schule früher

Die Helene-Lange-Realschule im Bau, 1961 (Okt. 1961, StadtA HN, Karnahl)
Helene-Lange-Realschule im Bau (1961, StadtA HN, Karnahl)
Die Helene-Lange-Realschule bei ihrer Einweihung im Dezember 1962 (Dez. 1962, StadtA HN)
Einweihung Helene-Lange-Realschule im Bau (1962, StadtA HN)

Mitte der 1950er Jahre gingen so viele Schülerinnen auf die Mörike-Mädchenmittelschule in der Schillerstraße, dass allen klar war: Heilbronn benötigt eine zweite Mittelschule für Mädchen. 1959 beschloss deshalb der Gemeinderat, im westlichen Stadtbereich diese neue Schule zu bauen. 1962 konnten circa 400 Schülerinnen das Gebäude mit der modernen Fassade aus vielen Fenstern beziehen.

Seit 1979 werden in der HELA Jungen und Mädchen gemeinsam unterrichtet, und die Schule nennt sich nicht mehr Mittel- sondern Realschule. (HMS, AnG)

Buchseite (PDF)

Erstellt: VN (2014) - Bearbeitet: HMS, PG - Zuletzt geändert: 17.03.2016 (FL)