Die Luise-Bronner-Realschule

Sport- und Gymnastikhalle, ein wenig der Luise-Bronner-Realschule sowie ein Teil der Ludwig-Pfau-Schule und das Verwaltungsgebäude kann man durch das Grün erkennen.  (Mai 2017, VN)
Die Schulgebäude - versteckt im Grünen. (Mai 2017, VN)

Von Vera Neureuther

In der Stadt und trotzdem mitten im Grünen! So präsentiert sich die Luise-Bronner-Realschule (LBR). Das weitläufige Schulgelände teilt sie sich mit der Ludwig-Pfau-Schule und den Klassen, die zur Paul-Meyle-Schule gehören. Für alle findet die große Pause zur selben Zeit statt. Schüler mit und ohne Behinderung, große und kleine, verteilen sich auf dem Pausengelände - rote Linien zeigen an, wo es endet. Aus dem bunten Bauwagen verteilen die Sportmentoren der LBR Bälle und Geschicklichkeitsspiele. Auch bei den Bundesjugendspielen, die zusammen mit der Grundschule durchgeführt werden, helfen sie tatkräftig mit. Ohne sie hätte es die Ludwig-Pfau-Grundschule schwer, diese Sportveranstaltung durchzuführen. Gemeinschaft mit der Grundschule wird auch im Rahmen des Adventsfestes gepflegt.

An der LBR gibt es viele Angebote: Bogenschießen, eine Band, eine Tanz-AG, die Gartenbau-AG, die Homepage-AG, Teilnahmen an Fuß- bzw. Basketball-Wettbewerben sowie am Drachenbootrennen. Auch beim Schullandheim in Klasse 6 wird Wert auf Bewegung gelegt: im Hochseilgarten oder bei einer Rafting-Tour. Das macht nicht nur Spaß sondern stärkt das Selbstbewusstsein. Außerdem soll das Vertrauen in die Klassenkameraden gestärkt werden. Beim Outdoor-Projekt in Klasse 8, werden diese Eigenschaften z.B. bei einer Flussbettwanderung, Mountainbike-Tour oder auch beim Zelten weiter vertieft.

Mehrmals im Jahr trifft sich die Schulgemeinschaft in der Sporthalle zur Vollversammlung. In diesem Rahmen finden z.B. Ehrungen und Fragerunden statt.

Eltern und Schüler haben gemeinsam einen Aufenthaltsraum eingerichtet: den Pfauentreff. Hier kannst du deine Mittagspause gut verbringen. Es gibt eine Küchenecke, ein Sofa und sogar einen Billardtisch.

Es liegt in der Natur jedes Menschen, dass er lernen möchte. Dieser Meinung ist die Schulgemeinschaft. Du wirst in deinen Bemühungen dabei unterstützt und gefordert.

Sollte es trotz aller guten Vorsätze einmal Ärger geben, gibt es die Schulsozialarbeit. Sie hilft weiter.

Wenn deine Eltern arbeiten und du nach Unterrichtsende nicht nach Hause gehen kannst, ist der Weg zur Ganztagesbetreuung nicht weit.

Buchseite (PDF)

Bilder

Das Schulschild (Mai 2017, VN)
1
Übergang vom Verwaltungs- ins Unterrichtsgebäude (Mai 2017, VN)
2
Rund um die Schulgebäude verläuft der Pausenhof. (Mai 2017, VN)
3
Neben der Eingangstür zur Gymnastikhalle steht der bunte Bauwagen mit den Spielgeräte für die Pause. (Mai 2017, VN)
4
Der Fußweg zur Schule führt an Sport- und Gymnastikhalle vorbei. (Mai 2017, VN)
5
Übergang vom Verwaltungs- ins Grundschulgebäude. Im Vordergrund eine rote Pausenhofgrenze. (Mai 2017, VN)
6
Blick über den Pausenhof zum Verwaltungsgebäude (Mai 2017, VN)
7
Das Schulgebäude der LBR (Mai 2017, VN)
8
Blick auf das Schulgebäude von der Happenbacher Straße aus (Mai 2017, VN)
9
Eingang Sporthalle (Mai 2017, VN)
10
Blick auf das Kleinspielfeld (Mai 2014, HMS)
11
Gegenüber der Schule ist die Ganztagesbetreuung - ledglich die Herbert-Hoover-Straße muss überquert werden. (Mai 2017, VN)
12
Icon Ansehen

VIDEO

So hört sich der Schulgong an. (Mai 2017, VN)

Schulhomepage

www.lbr-hn.de

Zum Namen

Luise Bronner bei der Heilbronner Begegnungswoche (Juni 1986, StadtA HN, MJ)
Luise Bronner (Juni 1986, MJ)

Luise Bronner wurde 1912 geboren und lebte bis 1938 in Heilbronn. Sie machte am heutigen Robert-Mayer-Gymnasium Abitur. Damals war ihr Nachname nicht Bronner sondern Heilbronner. Das war ein häufig vorkommender jüdischer Nachname. Menschen jüdischer Religion mussten zu der Zeit um ihr Leben fürchten. Deswegen floh Luise Heilbronner in die USA, nach New York. Dort änderte sie ihren Nachnamen in Bronner. Sie studierte zuerst Chemie und danach Germanistik. Luise Bronner arbeitete als Professorin und Dichterin. 1958 besuchte sie Heilbronn, ihre alte Heimat.

1999 starb Luise Bronner im Alter von 87 Jahren. Sie vermachte Heilbronn einen großen Geldbetrag. Sie wollte, dass dieses Geld für einen Schüleraustausch zwischen Heilbronn und Baltimore verwendet wird. Es gibt ihn bis heute.

Vor ihrem Elternhaus in der Schillerstr. 48 erinnern drei Erinnerungssteine (sie heißen "Stolpersteine") an die ermordeten Eltern und die Tante von Luise.

Die Schule früher

Blick auf die Wharton-Baracks, heute Herbert Hoover Siedlung im Jahr 1985. (1985, StadtA HN)
Wharton-Baracks (1985, StadtA HN)

Die Luise-Bronner-Realschule gibt es seit dem Schuljahr 2016/17. Das Gebäude, in dem sie untergebracht ist, hat aber eine längere Geschichte. Du kannst sie auf der Seite der Ludwig-Pfau-Schule nachlesen.

Ab 2009 wurden Realschulklassen in den Räumen der früheren Ludwig-Pfau-Hauptschule unterrichtet. Sie gehörten zur Dammrealschule.

2016 genehmigte das Land Baden-Württemberg die Gründung der Neuen Realschule am Hooverplatz.  Diese heißt heute Luise-Bronner-Realschule. (VN)

Buchseite (PDF)

Erstellt: 12.05.2017 (VN) - Bearbeitet: VN, FL - Zuletzt geändert: 20.06.2017 (VN)