Die Rosenauschule

Die Rosenauschule liegt an der Südstraße (Mai 2014, HMS)
Die Rosenauschule an der Südstraße (Mai 2014, HMS)

Von Hans-Michael Scheurlen

Die Rosenauschule ist eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Sie ist eine Ganztagsschule. Du kannst in der Grundschule bis 16.30 Uhr und in der weiterführenden Schule bis kurz nach 16 Uhr an der Schule bleiben.

In die Rosenauschule gehen Kinder aus 30 verschiedenen Herkunftsländern. Deshalb ist es den Lehrkfäften sehr wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler die deutsche Sprache richtig lernen. Sie gehen mit dir auch ins Theater, besuchen die Stadtbibliothek und das Museum. Es werden noch einige andere Projekte, wie eine Woche im Freien, ein Sozialtraining für alle Schülerinnen und Schüler oder "Zeitung in der Grundschule" durchgeführt.

In der Haupt- mit Werkrealschule wird besonderer Wert darauf gelegt, dass du für dein weiteres Leben in der Schule und im Beruf gut vorbereitet wirst. Der Umgang mit anderen und die deutsche Sprache werden trainiert. Daneben gibt es im Wochenplan der Hauptschule noch viele Möglichkeiten, sich zu bewegen: z.B. durch Fußballtraining, Kraft- und Lauftraining.

An der Schule werden zur Zeit 400 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

Buchseite (PDF)

Bilder

Das Schulschild (Apr. 2014, HMS)
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Blick von der Südstraße (Apr. 2014, HMS)
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Die Sporthalle in der Bergstraße (Apr. 2014, HMS)
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Der Eingang in der Bergstraße (Apr. 2014, HMS)
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Die Inschriften Ecke Süd-Bergstraße (Apr. 2014, HMS)
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Blick in den Schulhofbereich (Apr. 2014, HMS)
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Zum Namen

Die Rosenau ist das Gelände südöstlich des Rosenbergs. Woher die Namen Rosenau und Rosenberg kommen, ist bis heute nicht genau bekannt. Man weiß aber, dass in der Nähe schon früh – vor mehr als 1500 Jahren – Menschen lebten. Die "Rosenau" könnte ihr Begräbnisplatz gewesen sein, denn Archäologen haben dort Gräber gefunden. Ein Begräbnisplatz (wir nennen ihn heute Friedhof) hieß damals "rosengart/rosengarten".

Die Schule früher

Die Rosenauschule (KMZ HN)
Rosenauschule (KMZ HN)

Im Jahr 1900 wurde die Katholische Volksschule Rosenau eingeweiht. 1902/1903 wurde das Gebäude durch zwei Flügelbauten erweitert. 1904/1905 bekam die Schule eine Turnhalle.

Die evangelischen und katholischen Schülerinnen und Schüler wurden in getrennten Klassen unterrichtet, das war damals so üblich.

In die Rosenauschule gingen die Kinder aus der Südstadt, darunter waren viele Buben und Mädchen aus Arbeiterfamilien, die in einfachen Verhältnissen lebten. Deshalb wurde im Keller der Rosenauschule schon 1903 ein Schulbad (Brausebad) eingerichtet.

Beim Bombenangriff 1944 auf Heilbronn brannte die Schule vollständig aus. Die Schülerinnen und Schüler wurden nun im Postamt am Bahnhof und im Postamt an der Allee unterrichtet.

1947 wurden auf dem Schulhof drei Behelfsbaracken errichtet, in denen für einige Klassen der Unterricht stattfinden konnte.

1948 war der Nordflügel wieder aufgebaut, ein Jahr später der Südflügel wieder für den Schulunterricht verwendbar und 1950 war auch der Hauptbau fertig. Im September 1950 wurde die Rosenauschule feierlich wieder eingeweiht.

Drei Schulen mit 1600 Schülerinnen und Schülern teilten sich das Gebäude: Rosenauschule Knaben, Rosenauschule Mädchen und vorübergehend auch eine Mittelschule. 1965 wurde auch hier aus der Volksschule eine Grund- und Hauptschule.

1985 wurde die 1955 eingeweihte Turnhalle abgebrochen und durch eine größere, moderne Turnhalle ersetzt.

Seit dem Schuljahr 1994/1995 gibt es eine 10. Werkrealschulklasse. (HMS, AnG)

      Buchseite (PDF)

      Erstellt: 29.01.2014 (VN) - Bearbeitet: 12.12.2014 (HMS) - Zuletzt geändert: 22.12.2014 (PG)