Das Theodor-Heuss-Gymnasium

Das Theodor-Heuss-Gymnasium (Mrz. 2014, HMS)
Das Theodor-Heuss-Gymnasium (Mrz. 2014, HMS)

Von Hans-Michael Scheurlen

"Klein aber fein."

So beschreibt sich das THG selbst auf der Schulhomepage. Die Schule bietet ein vielfältiges Angebot: Erlebnispädagogische Wochen, Fachexkursionen, Begabtenförderung, Berufsorientierung, Sozialpraktikum sowie Theateraufführungen und Konzerte.

Das Theodor-Heuss-Gymnasium kann sich auch Europäisches Gymnasium nennen. Denn es bietet die Möglichkeit vier Fremdsprachen zu lernen. Zwei neue Fremdsprachen (Englisch und Französisch) und zwei alte Fremdsprachen (Latein und Griechisch).
Die Klasse 5 beginnt mit Englisch und Latein. Normalerweise kannst du im Gymnasium drei Fremdsprachen gleichzeitig erlernen. 

Die Schule ist gut mit Computern und Notebooks ausgerüstet, die im Unterricht auch eingesetzt werden. Falls dich der Umgang mit Medien interessiert, kannst du dich z. B. zum Schülermedienmentor ausbilden lassen.

An drei Tagen in der Woche kannst du das Ganztagsangebot in der Schule wahrnehmen und in der Schulmensa, die in der alten Kelter untergebracht ist, essen.

An der Schule helfen dir Beratungslehrkräfte, die Schulseelsorgerin und Streitschlichtergruppen, falls du Rat, Unterstützung und Hilfe brauchst. Die Malteser-Jugend kann dich zum Schulsanitäter ausbilden.

Buchseite (PDF)

Bilder

Das Schulschild (Mrz. 2014, HMS)
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Die Ansicht von der Ecke Gymnasium-Karlstraße (Mrz. 2014, HMS)
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Der Eingang (Mrz. 2014, HMS)
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Zum Namen

1950 wurde das damalige Karlsgymnasium nach seinem berühmtesten Schüler umbenannt: Theodor Heuss

Die Schule früher

Karlsgymnasium am Karlstor (1830, StadtA HN)
Karlsgymnasium (1830, StadtA HN)
Das Karlsgymnasium auf einer Postkarte (um 1910, StadtA HN)
Karlsgymnasium (1910, StadtA HN)
Karlsgymnasium auf dem Jahresbericht (1914, StadtA HN)
Karlsgymnasium (1914, StadtA HN)

Im Jahr 1620 wurde die Heilbronner Lateinschule zum Gymnasium erhoben und 100 Jahre später (1720) zum Akademischen Gymnasium ausgebaut. Die Schule war damals recht bekannt, so dass auch Schülerinnen und Schüler aus weiter entfernten Orten sie besuchten.

Im Jahr 1827 zog die Schule in einen modernen Neubau in der (inneren) Karlstraße um. Gleichzeitig wurde sie nach dem damaligen württembergischen Kronprinzen Karl benannt.

Da die Schülerzahlen immer weiter wuchsen, erhielt das Karlsgymnasium 1880 einen Neubau an der Ecke Karl- und Gymnasiumstraße, dort, wo das THG auch heute noch steht.

Beim Bombenangriff 1944 auf Heilbronn wurde das Schulgebäude zerstört. Die Schülerinnen und Schüler des Karlsgymnasiums wurden vorübergehend im Schulgebäude des RMG unterrichtet. 1958 zogen sie in ihr neues Schulgebäude am alten Platz. Schon 1950 war das Karlsgymnasium in Theodor-Heuss-Gymnasium umbenannt worden.

Die Lateinschule und das Karlsgymnasium durften nur Jungen besuchen. Die Mädchen gingen auf die Höhere Mädchenschule, wo es jedoch keine Möglichkeit gab, das Abitur zu machen. Erst um das Jahr 1900 erhielt mit Lina Marquardt ein Mädchen die Erlaubnis, auf das Karlsgymnasium zu gehen und dort 1905 das Abitur abzulegen. (AnG, HMS)

Buchseite (PDF)

Erstellt: 28.03.2014 (VN) - Bearbeitet: 12.12.2014 (HMS) - Zuletzt geändert: 22.12.2014 (PG)