Die Wartbergschule

Die Turnhalle der Wartbergschule (Apr. 2014, HMS)
Die Turnhalle der Wartbergschule (Apr. 2014, HMS)

Von Hans-Michael Scheurlen

Die Wartbergschule ist eine Grund- und Werkrealschule. Allerdings werden inzwischen keine neuen Fünftklässler mehr aufgenommen. Das bedeutet, dass die Wartbergschule bald nur noch Schüler und Schülerinnen der Klassen 1 bis 4 haben wird. Auf die Schule gehen Kinder aus 29 verschiedenen Herkunftsländern. Nicht alle können gut genug Deutsch. Für sie gibt es Vorbereitungsklassen. Sie wechseln in Regelklassen, wenn ihre Sprachkenntnisse gut genug sind.

Die Grundschule ist eine verbindliche Ganztagsschule. Die Kinder sind an den meisten Schultagen bis in den späten Nachmittag hinein dort.

Es gibt in der Grundschule auch Atelierunterricht: Einmal in der Woche kannst du dich in eines von über zehn Themen vertiefen. Zum Beispiel Märchen, Tiere, Tanz, Musik, Kunst und Computer. Außerdem kannst du deine Stärken in den "Talent-Angeboten" einbringen, wie zum Beispiel in der Handball-AG, beim Jungs- und Mädchentreff. Oder du kannst deine Geschicklichkeit beim Parcours beweisen.

In der Werkrealschule wirst du von Anfang an auf den Mittleren Bildungsabschluss vorbereitet. Hierfür wurden in der Wartbergschule Lernwerkstätten eingeführt. Das sind Lernangebote für die Klassen 5 bis 8. Du beschäftigst dich hier praxisorientiert mit Projekten aus Naturwissenschaft, Kunst, Sprache, Gesellschaft, Sport und dem Profilbereich Berufsorientierung. Ein gut ausgebautes Netzwerk von Kooperationspartnern unterstützt die Schülerinnen und Schüler bestens auf ihrem Weg zum Ausbildungsberuf.

Mehr als 450 Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit die Wartbergschule.

Buchseite (PDF)

Bilder

Das Schulschild (Apr. 2014, HMS)
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Die Skulpturengruppe "Gemeinschaft zusammenwachsend" von Michael Hieronymus auf dem Vorplatz (Apr. 2014, HMS)
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Ein Pausenhofbereich am Schulgebäude (Apr. 2014, HMS)
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Einer der Eingänge zur Wartbergschule (Apr. 2014, HMS)
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Die preisgekrönte Sport- und Veranstaltungshalle (Apr. 2014, HMS)
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Die Sport- und Veranstaltungshalle von der Rauchstraße (Apr. 2014, HMS)
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Zum Namen

Die Schule ist nach dem Heilbronner Wartberg benannt.

Die Schule früher

Südlicher Gebäudekomplex der Wartbergschule (1965, StadtA HN)
Wartbergschule (1965, StadtA HN)

1957 beschloss der Gemeinderat den Bau einer Volksschule im Käferflug. Sie war für die Kinder gedacht, die in der Nordstadt leben, im Unteren Wartberg und im Industriegebiet. Zwei Jahre später - im September 1959 - konnten die Schülerinnen und Schüler in die neue Wartbergschule einziehen.

Das Schulgebäude besteht aus zwei getrennten Häusern, das war damals nicht alltäglich. Etwas Besonderes war auch die Schulküche, die 1978 in einem Anbau eingerichtet werden konnte. Im Oktober 1999 wurde der Erweiterungsbau eingeweiht, der sich an das südliche Schulgebäude anschließt.

Rechtzeitig zum 50-jährigen Jubiläum der Wartbergschule im Jahr 2009 wurde die moderne zweistöckige Turnhalle fertig, welche die alte Turnhalle von 1962 ersetzt. Ebenfalls zum Schuljubiläum wurde die Skulpturengruppe "Gemeinschaft zusammenwachsend" aus Cortenstahl von Michael Hieronymus aufgestellt - der Bildhauer hat die Wartbergschule als Grundschüler besucht.

Seit dem Schuljahr 2000 ist die Wartbergschule eine Ganztagsschule mit einer Schulsozialarbeiterin. Seit 2004 wird ein Pilotprojekt zur besseren Berufsvorbereitung von Hauptschülerinnen und -schülern durchgeführt. 2005 konnte die Schule als Sieger aus dem Wettbewerb "Internationale Schule" hervorgehen. (HMS, AnG)

Buchseite (PDF)

Erstellt: 5.02.2014 (VN) - Bearbeitet: HMS, PG - Zuletzt geändert: 05.10.2016 (VN)